Hallo zusammen,
heute war vielleicht was los! Wir hatten gerade unsere Reitstunde hinter uns und ließen die Pferde noch gemütlich am langen Zügel über den Platz trotten, als Christian mit einer Schubkarre über den Hof kam. Er hatte im Stall aufgeräumt und die Schubkarre bis oben hin vollgepackt. Als Svenja dann über den Hof geradelt kam, war Christian so fasziniert von ihrem Anblick, dass…rums die Schubkarre mit einem irren Getöse ihre Ladung verlor. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was dann bei uns auf dem Reitplatz los war.
Mark grinste nur und meinte ganz trocken, daran könnte man doch wieder einmal sehen, dass unsere Hauspferde ihre Urinstinkte, sprich ihren Fluchtinstinkt, noch nicht verloren hätten. Er erzählte uns dann, dass Wildpferde die meiste Zeit des Tages mit Fressen und Ruhen verbrächten. Da aber ein fressendes oder ruhendes Pferd schlecht aufpassen könnte, ob sich ein Feind nähere, lebten Pferde immer in Gruppen (Herden) zusammen. Während die einen Pferde fräßen und ruhten, passten andere auf, ob Gefahr drohe. Nähere sich der Herde irgendetwas Bedrohliches, gäbe das aufpassende Pferd den anderen Herdenmitgliedern ein Signal zur Flucht. Die Herde würde im wilden Galopp davon rennen.