Hallo Freunde,
Mark hat uns heute etwas über die Sinne erzählt. Hatten wir auch schon in der Schule. Fünf gibt es wohl: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Natürlich haben auch unsere vierbeinigen Freunde diese Sinne.
Fangen wir mal beim Hören an
Mark meint, dass Pferde laute Geräusche echt zum Kotzen finden. Sie können extrem gut hören, viel besser als ich und du. Pferde erschrecken ganz schnell vor unbekannten Geräuschen und verlassen dann fluchtartig die Bildfläche. Also immer schön ruhig bleiben.
Sehen
Als es ums Sehen ging, haben wir Max unser kleines Shetty aus dem Stall geholt. Wir haben uns seinen Kopf mal genauer angeschaut. Ich habe mir ernsthaft noch nie Gedanken darüber gemacht, wie ein Pferd gucken kann. Wenn man sich aber mal seinen Kopf genauer anschaut… Tja, die Augen schauen ja nicht wirklich nach vorne, sondern eher zur Seite. Mark sagt, dass Pferde fast einmal um sich herum schauen können. Außer die Dinge, die sich direkt hinter und direkt vor ihnen befinden, die können sie nicht sehen. Auch Sachen, die weit entfernt sind, können sie besser sehen als der Mensch. Also Leute, nähert euch eurem Pferd am besten immer von der Seite, sonst sieht es euch vielleicht gar nicht.
Riechen (Geruchssinn)
Das ist schon echt frustrierend, Pferde können tatsächlich fast alles besser als wir. Auch der Riecher funktioniert perfekter. Die kleinen Moppels können ihre Kumpels doch tatsächlich am Geruch erkennen. Meine Freundin Lisa rieche ich höchstens, wenn sie sich mit einer Wolke von Parfüm umgeben hat. …oder wenn Christian eine Stunde Fußball hinter sich hat, hat es sein Körpergeruch auch hinter sich. Ansonsten bekomm ich doch echt wenig von meinen Mitmenschen mit. Vielleicht ist das ja auch besser so.
Fühlen
Dass unser kleines Shetty Max nicht gerne unter dem Bauch gebürstet wird, kann ich verstehen. Ich bin auch fürchterlich kitzelig. Aber dass er auch die Fliegen auf seinem Rücken fühlen kann, ist schon echt abgefahren. So ein dicker Pelz und trotzdem so empfindlich. Ich in meiner Jacke fühle auf jeden Fall keine Fliege mehr. Besonders gerne hat er es, wenn man ihn sanft an der Mähne krault, dann schläft er fast ein.
Schmecken
Unser Haflinger Tommy ist echt verfressen. Der würde alles fressen, was ihm in die Quere kommt… meint man. Pustekuchen, Leckerlies mit Apfel-Vanille-Geschmack findet er total ekelig. Die spuckt er sofort wieder aus. Da soll noch mal einer sagen, dass Pferde nichts schmecken können. Mark sagt, dass Pferde sich mit ihrem Geschmackssinn auch vor giftigen Pflanzen schützen können. Schließlich steht ja an der Pflanze nicht dran, ob sie giftig ist oder nicht.
Erinnern
Mark meint, die Erinnerung würde nicht direkt zu den Sinnen gehören, aber wäre trotzdem total wichtig. Wir sollen unsere Pferde immer loben, wenn sie etwas gut gemacht haben. Das würden sie sich merken und beim nächsten Training, die Lektion umso lieber machen. Wird ein Pferd von einem Menschen geschlagen, wird es vor diesem Blödmann immer Angst haben.
So, genug für heute, eure Lina